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Beitrag für die Sonderbeilage des THB zum 822. Hafengeburtstag

von Klaus-Dieter Peters
Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V. und
Vorsitzender des Vorstandes der Hamburger Hafen und Logistik AG

Hamburger Hafen wieder auf Erfolgskurs

Das größte Hafenfest der Welt, der Hamburger Hafengeburtstag, zieht alljährlich über eine Million Besucher an. Auch wenn bei diesem Fest die touristischen Aspekte im Vordergrund stehen, so ist die jährliche Feier des Hafengeburtstags ein Zeichen dafür, dass der Erfolg Hamburgs untrennbar mit dem Erfolg des Hafens verbunden ist. Dieser befindet sich wieder auf Wachstumskurs: Mit Steigerungsraten von 10 Prozent beim Gesamtumschlag und fast 13 Prozent beim Containerumschlag wurden die Erwartungen für das Jahr 2010 deutlich übertroffen. Die positive Umschlagsentwicklung setzte sich auch im laufenden Jahr fort.

Die kräftige Erholung der Weltwirtschaft hat die Rückkehr auf diesen Erfolgskurs möglich gemacht. Zu Ausmaß und Tempo des Aufschwungs hat die Hafenwirtschaft wesentlich beigetragen. So hat sie während der Krise weiter in ihre Anlagen und in das Hinterlandnetzwerk investiert und dadurch auch dafür gesorgt, dass heute die weltweit größten Containerschiffe den Hamburger Hafen anlaufen. Dies ist ein klares Bekenntnis der Reeder zur Qualität des Standorts und ein Vertrauensvorschuss in die angekündigte Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe.

Hamburg ist heute dank seiner verkehrsgeografisch günstigen Lage und dank der hohen Leistungsfähigkeit seiner Hafenwirtschaft die bedeutendste europäische Drehscheibe zur Verknüpfung der Warenströme zwischen den Wachstumsregionen in Fernost sowie in Mittel- und Osteuropa. Um diese Rolle auch zukünftig so erfolgreich spielen zu können wie bisher, müssen die Infrastrukturprojekte zur wasser- und landseitigen Anbindung des Hamburger Hafens zügig realisiert werden.

Dies ist nicht zuletzt für den Umwelt- und Klimaschutz im europäischen Güterverkehr von herausragender Bedeutung. Dank seiner Lage tief im Binnenland und seines hohen Bahnanteils von über 70 Prozent im Hinterlandverkehr verknüpft der Hamburger Hafen Schiff und Bahn zu ökologisch vorbildliche Transportketten. Er ist damit das grüne Herz der maritimen Logistik in der europäischen Umwelthauptstadt des Jahres 2011.

Der neue Hamburger Senat hat sich klar und eindeutig zum Hafen bekannt und die Bereiche „Wirtschaft und Hafen“ zu Schwerpunkten seiner künftigen Regierungspolitik erklärt. Die Zusammenfassung der politischen Verantwortung für „Wirtschaft“ und „Verkehr“ verbessert die Chancen für eine Hafen- und Verkehrspolitik „aus einem Guss“. Damit stehen Voraussetzungen gut, dass der Hamburger Hafen auch künftig auf der Basis einer engen Zusammenarbeit von Hafenwirtschaft und Politik seine weit über Hamburg hinaus unverzichtbare Rolle für volkswirtschaftlichen Erfolg und einen den Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes verpflichtete Organisation des Güterverkehrs einnehmen kann.

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