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Beitrag von Klaus-Dieter Peters für die Sonderbeilage des THB zum 821. Hafengeburtstag

Beitrag für die Sonderbeilage des THB zum 821. Hafengeburtstag von Klaus-Dieter Peters


Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V. und Vorsitzender des Vorstandes der Hamburger Hafen und Logistik AG Hafen Hamburg: Kurs auf die Zukunft In diesen Tagen feiert der Hamburger Hafen seinen alljährlichen Geburtstag und blickt dabei auf eine sehr wechselhafte, insgesamt aber überaus erfolgreiche 821-jährige Geschichte zurück. Wechselhaft zeigte sich auch die jüngste Vergangenheit: Nach einer fast zehnjährigen Boomphase seit der letzten Elbvertiefung im Jahr 1999 hat die Weltwirtschaftskrise den Hamburger Hafen im Jahr 2009 stark getroffen.
Insbesondere die osteuropäischen Volkswirtschaften, zuvor noch Treiber des Wachstums, verzeichneten einen überproportionalen Einbruch. Auf diese Herausforderung haben  Hafenwirtschaft und Politik ebenso schnell wie weitsichtig reagiert. Dazu gehörten Maßnahmen zur aktiven Krisenbewältigung wie etwa Programme zur Beschäftigungssicherung, zur Kostensenkung oder zur Verschiebung von Investitionen in den Kapazitätsausbau der Terminals. Gleichzeitig wurde die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens weiter gestärkt. Hierfür
wurde der Ausbau der Infrastruktur energisch vorangetrieben. Die Hafenwirtschaft investierte in die Effizienz ihrer Anlagen und die Verbesserung ihrer Hinterlandsysteme.

Auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis der Umschlag das Niveau des Jahres 2008 wieder erreicht hat: Die mittel- und langfristige Perspektive des Hamburger Hafens ist unverändert gut. Seine herausragende verkehrsgeografische Lage sowie die Innovationskraft und
Leistungsfähigkeit seiner Hafenwirtschaft bleiben die Garanten seines Erfolges.

Hafenwirtschaft und Politik arbeiten dafür in einem engen Schulterschluss. Die nationale Bedeutung des Hamburger Hafens für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft wird vom Bund anerkannt und unterstützt. Bei nahezu allen für den Hafen wichtigen Infrastrukturprojekten, allen voran dem Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe, hat der Bund seine Unterstützung zugesagt. Wichtig ist jetzt, dass die politischen Zusagen zügig umgesetzt werden. Wenn die Wachstumspause dazu genutzt wird, die vorhandene Infrastruktur zu ertüchtigen und die Defizite in der wasser- und landseitigen Anbindung des Hafens zu beseitigen, kann der Hamburger Hafen seine Zukunftschancen erfolgreich nutzen.