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Hafenschifffahrt bietet alternativen Standort für die Beachclubs

Party statt Parkplatz

In der vergangenen Woche hat das Bezirksamt Mitte einen neuen Standort für die Beachclubs auf einem Parkdeck an den Landungsbrücken präsentiert. Geschäftsleute und  Rundfahrtbetreiber an den Landungsbrücken befürchten, dass diese Ausweichfläche zu erheblichen sowohl wirtschaftlichen als auch verkehrlichen Einschränkungen führen wird. Der Hafenschiffahrtsverband bietet eine alternative Lösung an – „schwimmende“ Strände.

Die betroffenen Anlieger der Landungsbrücken sehen der Verlagerung der Beachclubs auf das obere Parkdeck an den Landungsbrücken mit Sorge entgegen. Durch die zweckentfremdende Nutzung geht die einzige leistungsfähige Parkmöglichkeit verloren. Die fehlende Abstellmöglichkeit für Pkws wird zu einem vermehrten Ausbleiben von Rundfahrtgästen an den Landungsbrücken führen. Die Geschäftsleute klagen bereits heute schon über Umsatzeinbußen durch die andauernden Bauarbeiten im Zuge der Gebäudesanierungen. Ein weiterer Rückgang des Geschäfts ist für das Gewerbe nicht zu verkraften.

Des Weiteren ist aufgrund des verknappten Parkangebotes verstärkt mit widerrechtlich abgestellten Pkws, sog. „wildem“ Parken, zu rechnen. Dies könnte auch zu Behinderungen an den Zu- und Abfahrtswegen des Alten Elbtunnels und somit zu einer Verschärfung der bereits heute angespannten Verkehrslage führen.

Eine Wiederbelebung der Beachclubs als attraktive Publikumsmagneten darf nicht zu Lasten anderer Unternehmen der Touristikbranche, wie in diesem Fall der Barkassenbetreiber, erfolgen. Neben den bereits bekannten Ausweichflächen Entenwerder und Kaltehofe schlägt das Hafenschifffahrtsgewerbe eine weitere Lösung vor: Robert M. Eckelmann, Vorsitzender der Eckelmann Gruppe und Mitglied im Präsidium des Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V., hat den Betreibern der Beachclubs angeboten, „schwimmende“ Strände einzurichten.

Dazu werden mehrere Schuten (Schiffe ohne eigenen Antrieb) miteinander verbunden und mit Sand gefüllt, vergleichbar mit dem Projekt „Schwimmbad auf der Alster“. Vorteilhaft an dieser Variante wäre eine fast beliebige Erweiterung der Fläche durch das Hinzufügen von Schuten und hätte den Charme, dass die Beachclub-Gäste nicht nur am, sondern auch auf dem Wasser den Hamburger Sommer erleben können.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Knut Heykena / Ina Luderer
Hafenschiffahrtsverband Hamburg e.V.
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