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Hafenwirtschaft begrüßt Senatsentscheidung über die Anmeldung der Hafenquerspange beim Bund

Die Hafenwirtschaft hat den heute vom Hamburger Senat gefassten Beschluss, die südliche Linienführung der Hafenquerspange beim Bund zu beantragen und das Planfeststellungsverfahren in 2011/2012 einzuleiten, äußerst positiv aufgenommen. Den Ausführungen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zufolge wird diese Trasse an der Hafenerweiterungsfläche Moorburg vorbeiführen, wodurch die Option auf eine zukünftige Hafenentwicklung gewährleistet bleibt.

„Mit dieser Entscheidung beweist der Hamburger Senat die nötige Weitsicht bei einem herausragenden Projekt der Verkehrs- und Hafenplanung“, sagte Klaus-Dieter Peters, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg. „Die derzeitige Verschnaufpause nach vielen Jahren zweistelligen Mengenwachstums

im Hafen darf nicht über die Notwendigkeit hinwegtäuschen, gerade jetzt die Weichen für das große Wachstumspotenzial des Hafens in Zukunft zu stellen. Planung und Realisierung derartiger Infrastrukturprojekte brauchen viele Jahre bis zur Fertigstellung. Bis dahin wird der Straßenverkehr wieder deutlich über dem  Ausgangsniveau vor der Krise liegen und getrieben von unseren Wachstumsmärkten in Zentral- und Osteuropa dynamisch ansteigen. Dafür brauchen wir eine leistungsfähige Infrastruktur.“, so Peters weiter.

Die Hafenquerspange ist eine seit Jahrzehnten diskutierte und dringend erforderliche Verbindung der Autobahnen A1 und A7. Diese Querverbindung würde zu einer verkehrlichen Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke führen. Es handelt sich dabei um ein nicht nur für Hamburg wichtiges Infrastrukturprojekt, sondern - als Verlängerung der A 26 aus Westen kommend über die A 1 zur A 20 in Richtung Osten - um eine dringend erforderliche zusätzliche Ost-West-Verbindung in Norddeutschland. Mit der Anmeldung der neuen südlichen Trassenführung wird sichergestellt, dass diese im Bundesverkehrswegeplan – der zurzeit aktualisiert wird – Berücksichtigung findet. Zudem sollte diese für Norddeutschland wichtige Autobahnverbindung in den vordringlichen Bedarf aufgenommen und eine Finanzierung durch den Bund sichergestellt werden.

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