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Hamburger Hafenwirtschaft begrüßt Senatsentscheidung zur Aufhebung der Freizone

Der Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V. begrüßt die Entscheidung des Senats, die Freizone zum 1. Januar 2013 vollständig aufheben zu wollen. Mit dem Wegfall der Zollgrenzen werden die verkehrlichen und zollrechtlichen Abläufe im Hafen schneller und flexibler.

„Auch wenn die Hafenwirtschaft eine zeitlich frühere Aufhebung der Freizone befürwortet hätte, begrüßen wir dennoch, dass nun eine einvernehmliche Lösung zwischen allen Beteiligten gefunden und ein jahrzehnterlanger Diskussionsprozess beendet werden konnte.“ sagt Klaus-Dieter Peters, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V. „Wichtig ist jetzt, dass in Kürze ein Gesamtkonzept und die Zollkodex-Durchführungsbestimmungen vorgelegt werden, damit den von der Auflösung der Freizone betroffenen Unternehmen ausreichend Zeit bleibt, sich auf den Systemwechsel vorzubereiten.“, so Peters weiter.

Der Unternehmensverband Hafen Hamburg e. V. setzt sich seit vielen Jahren für eine Aufhebung der Freizone ein. Ausschlaggebend für die Positionierung des Verbandes sind sowohl verkehrliche als auch zollrechtliche Gründe aufgrund neuer EU-Vorschriften. In der Vergangenheit kam es an allen Zollabfertigungsstellen regelmäßig zu erheblichen  Verkehrsbehinderungen und Staus.

Die freizonenbedingten Einschränkungen der Verkehrsinfrastruktur führen zudem für die Speditionsunternehmen zu erheblichen Mehrkosten, da die Fahrzeuge nicht frei disponiert werden können. Die Disposition wird vielmehr von den Öffnungszeiten der Zollämter und der Art der Ware (Gemeinschafts- oder Drittlandsware) bestimmt. Diese Nachteile werden nach Umsetzung der Freizonenaufhebung der Vergangenheit angehören.

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