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Y-Trasse: unentbehrliche Hinterlandanbindung für die deutschen Seehäfen

Die Hamburger Hafenwirtschaft hat die gestrige Nachricht, dass der Bund beabsichtigt, seine Beteiligung an den Planungskosten zur Schienenstrecke zwischen Hamburg, Bremen und Hannover, zurückzuziehen, mit äußerster Irritation zur Kenntnis genommen. Neben der Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe ist der Bau der sogenannten Y-Trasse eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte auch für den Hamburger Hafen.

„Im internationalen Warenverkehr erfüllen die deutschen Seehäfen als „Tor zur Welt“ eine bedeutende gesamtwirtschaftliche Funktion für die exportorientierte Bundesrepublik Deutschland. Vor diesem Hintergrund sollte gerade der Ausbau der für die Häfen Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven wichtigen Y-Trasse von hohem nationalen Interesse sein.“, so Klaus-Dieter Peters, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V.

Die seit Jahrzehnten geplante Schienenstrecke ist für die deutschen Seehäfen von hoher Priorität. Durch eine Trennung von Personen- und Güterverkehr wird die stark frequentierte Strecke zwischen Hamburg, Bremen und Hannover entlastet und zukünftig ein reibungsloser Transport der Güter ins Hinterland gewährleistet. Es ist unstrittig, dass sich der Schienengüterverkehr weiter dynamisch entwickeln wird, sobald sich die Weltwirtschaft erholt.

Dafür ist der Ausbau einer zukunfts- und leistungsfähigen Infrastruktur unentbehrlich.

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